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Warum wir jetzt darüber reden müssen
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Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen hinschauen, zuhören und Verantwortung füreinander übernehmen. In unserem Dorf hat ein einzelnes Projekt begonnen, Gräben zu ziehen: die geplante Mobilfunkantenne im Kirchturm.
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Nicht, weil Menschen sich bewusst gegeneinander stellen wollen. Sondern weil viele betroffen sind – und sich gleichzeitig ohnmächtig fühlen, teilweise bis hin zur Resignation.
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Jetzt ist die Zeit reif, um wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.
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1. Das Umfeld unserer Kinder betrifft uns alle
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Zu Hause entscheiden Eltern selbst, wie viel digitale Technik und Strahlung sie zulassen.
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Im Umfeld von Schule, Kindergarten, Spielgruppe und Spielplätzen ist das anders: Dort entstehen Rahmenbedingungen durch Standortentscheide, auf die Einzelne nur dann Einfluss haben, wenn sie sich aktiv an der Diskussion beteiligen - können.
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Die geplante Mobilfunkantenne im Kirchturm von Wahlen würde dieses Umfeld dauerhaft verändern. Sie schafft eine zusätzliche, konstante Strahlenquelle im direkten Lebens- und Lernraum unserer Kinder.
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Dabei geht es nicht darum, dass ein "Rückzug ins Steinzeitalter" ein Thema ist. Im Gegenteil, es geht darum, wo solche Anlagen stehen – und wer darüber entscheidet, damit sie von allen mitgetragen werden können.
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Jetzt ist der Moment, das Mitspracherecht einzufordern und wahrzunehmen.
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2. Eltern & Grosseltern als Schlüssel
Kinder verbringen heute immer mehr Zeit in digitalen und vernetzten Umgebungen.
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Fachstellen, Bildungsinitiativen und wissenschaftliche Studien weisen seit Jahren darauf hin:
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- Kinder reagieren sensibler auf Dauerbelastungen.
- Zusätzliche Strahlenquellen erhöhen die Belastung im Lern- und Spielumfeld.
- Konzentration, Verhalten und Wohlbefinden können darunter leiden.
- Vorsorge im Bildungsumfeld gewinnt deshalb an Bedeutung.
Eltern und Grosseltern erleben den Alltag der Kinder unmittelbar. Sie sehen Veränderungen, begleiten Entwicklungen – und tragen damit Verantwortung über Generationen hinweg.
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Daraus stellt sich eine konkrete Frage: Welche zusätzliche Belastung wollen wir im unmittelbaren Umfeld unserer Kinder akzeptieren – und welche nicht?
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3. Seit Jahren von Fachstellen und Bildungsinitiativen beobachtet und in Studien erforscht
Die Informationsbroschüre der "Digitale Balance Nordwestschweiz" fasst zahlreiche Studien, Fachbeiträge und Beobachtungen aus dem Bildungs- und Gesundheitsbereich zusammen. Drei Aspekte sind dabei besonders relevant:
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Konzentration und Lernfähigkeit Zahlreiche Studien zeigen seit Jahren einen Rückgang der Konzentrations- und Lernfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen. Fachstellen sehen Zusammenhänge sowohl mit zunehmender Bildschirmnutzung als auch mit elektromagnetischen Feldern im Lernumfeld. Die Broschüre weist darauf hin, dass Vorsorge gerade dort wichtig ist, wo Lernen, Entwicklung und Ruhe zentrale Voraussetzungen sind.
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EHS bei Kindern und Jugendlichen Elektrohypersensibilität (EHS) beschreibt messbare körperliche Reaktionen auf künstlich erzeugte elektromagnetische Felder. Betroffen sind nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche. Da auch Kinder kein eigenes Wahrnehmungsorgan für Strahlung haben, werden Veränderungen oft erst spät erkannt. Fachstellen sprechen hier von einem möglichen Frühwarnsystem, das ernst genommen werden sollte.
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Das Bildungswesen als Geschäftsfeld Die Broschüre zeigt auf, wie digitale Technologien zunehmend als Symbol für Fortschritt im Bildungswesen vermarktet werden. Kritische Stimmen aus der Pädagogik weisen jedoch darauf hin, dass wirtschaftliche Interessen nicht immer mit pädagogischen Erkenntnissen übereinstimmen. Die Frage, wie viel Digitalisierung sinnvoll ist – und wo Vorsorge nötig bleibt –, wird deshalb seit Jahren kontrovers diskutiert.
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4. Folgen für unsere Gemeinde abschätzen – jetzt handeln
Zusätzliche Belastungen im Schul- und Lebensumfeld bleiben nicht folgenlos, sie betreffen uns alle, direkt oder indirekt:
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mehr Unterstützungs- und Betreuungsaufwand
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steigende Anforderungen an Schule und Eltern
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langfristig höhere Kosten für die Gemeinde
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Gerade in einer finanziell angespannten Situation kann es fatal sein, mögliche langfristige Folgekosten auszublenden.
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Wie es weitergeht
Wir setzen uns seit Jahren sachlich und konstruktiv mit Fragen rund um Mobilfunk, Vorsorge und Verantwortung auseinander. Unser Anliegen war und ist es, informiert, respektvoll und im Dialog mit allen Beteiligten vorzugehen.
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Jetzt ist die Zeit reif, den nächsten Schritt zu wagen: hin zu mehr Transparenz, echter Mitwirkung und einer Lösung, die von möglichst vielen mitgetragen werden kann. Wir danken allen, die sich informieren, mitdenken und das Gespräch suchen.
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Denn Verantwortung kann verbinden – wenn wir sie gemeinsam tragen.
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Sie finden laufend aktuellste Informationen an unserem "Info-Point", dem inoffiziellen Anschlagkasten am Petersplatz in Wahlen.
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aus der Trägerschaft Strahlungsfreier Kirchturm Wahlen (TSK)
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