Uns stehen weiterhin alle Wege offen.

Wie weiter?

Spaltung entsteht selten durch bösen Willen – meist durch Schweigen, durch Nicht-Ansprechen oder durch Entscheide, die im Stillen getroffen werden.

Nicht, weil Menschen sich bewusst gegeneinander stellen wollen, sondern weil viele betroffen sind – und sich gleichzeitig ohnmächtig fühlen, teils auch resigniert.

Wir sind überzeugt: Reden verbindet. Schweigen spaltet. Deshalb wollen wir die Auseinandersetzung mit dem Thema nicht vermeiden, sondern ermöglichen.

Jetzt ist die Zeit, um miteinander ins Gespräch zu
kommen – für eine gemeinsame, tragfähige Lösung.

Wie Verantwortung vereinen kann

Eine Kirche ist mehr als ein Gebäude. Sie ist ein Ort des Vertrauens, der Gemeinschaft und der Verantwortung füreinander.

Ein anderes Antennen-Projekt im Dorf wurde offen, klar und demokratisch diskutiert und entschieden. Der Prozess war transparent und von allen getragen. Daran können wir anknüpfen.

Uns ist bewusst, dass die Situation für viele belastend ist. Deshalb ist es wichtig, daraus einen Ausweg zu finden.

Gerade hier übernimmt der Kirchgemeinderat eine besondere Rolle. Neben der rechtlichen Verantwortung stellt sich auch eine moralische.

Wir sind der Meinung, dass Verträge Orientierung geben können, den Dialog und das gemeinsame Abwägen aber nicht ersetzen können.

Gemeinsam reden, gemeinsam Lösungen finden – wir wissen, dass der Kirchgemeinderat damit grosse Verantwortung trägt.

Der Entscheid zur Antenne ist noch nicht endgültig

Es bestehen weiterhin konkrete Handlungsmöglichkeiten, auch wenn der zeitliche Spielraum begrenzt ist. Die Analyse des erhaltenen Entscheids zeigt uns Möglichkeiten und Chancen auf, die wir auf dem rechtlichen Weg gehen können. Damit erhalten wir alle die Chance, gemeinsam über den weiteren Verlauf zu bestimmen und uns miteinander für einen Weg zu entscheiden und diesen zu gehen.

Den Weg gemeinsam weitergehen

Seit sieben Jahren beschäftigen wir uns sachlich, ausdauernd und klar mit dem Thema.

Und genau deshalb sind wir überzeugt: Jetzt ist die Zeit reif, innezuhalten und den nächsten Schritt bewusst zu prüfen, im Sinne aller Betroffenen in unserer Gemeinde.

Wir freuen uns, diesen Weg mit Ihnen gemeinsam weiterzugehen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen alles Gute zum neuen Jahr.

Wo Verantwortung wahrgenommen wird, entstehen Wege, die verbinden