Eine wissenschaftliche Untersuchung hat bei über 28 000 Kinder aus Dänemark analysiert, wie sich Mobiltelefon-Nutzung auf ihr Verhalten im Alter von etwa 7 Jahren auswirkt. Dabei wurde untersucht, ob Kinder häufiger Verhaltensprobleme entwickeln, wenn Ihre Mütter (vor der Geburt) und sie selbst ihr Handy mehr oder weniger genutzt haben.
Was die Ergebnisse zeigen
Kinder mit häufigerem Handy-Kontakt – also höherer kumulativer Strahlung/ Nutzung – zeigten im Test häufiger Verhaltensauffälligkeiten wie z. B. emotionale Probleme oder Hyperaktivität als Kinder ohne solche Nutzung. Insgesamt lag das erhöhte Risiko in der Studie bei etwa 1,5-fach höheren Auffälligkeiten verglichen mit nicht exponierten Kindern.
➡️ Das Studienergebnis zeigt Zusammenhänge, die weitere Aufmerksamkeit verdienen, besonders weil sie bei einer so grossen Zahl von Kindern beobachtet wurden.
Quelle: www.emf-portal.org/de/article/15935
Im Zusammenhang mit der Mobilfunkantenne im Kirchturm
Nun soll im Kirchturm eine Mobilfunkantenne errichtet werden, direkt neben Schule, zwei Kindergärten, Spielgruppe, zwei Spielplätzen und dem Schulhausplatz.
Die dänische Studie zeigt auf, dass intensiver Kontakt mit Mobilfunk-Strahlung bei Kindern mit mehr Verhaltensauffälligkeiten verbunden ist. Da die Feldstärken, die durch die Antenne entstehen, in etwa in dem Bereich liegen, der in der Forschung mit Effekten verknüpft wurde, ist es vernünftig, diese möglichen Auswirkungen nicht einfach in Abrede zu stellen.
Gerade Kinder und Jugendliche sind besonders empfindlich – ihr Gehirn ist noch in Entwicklung, und ihr Kopf absorbiert Strahlung tiefer ins Gewebe hinein als bei Erwachsenen.
Deshalb ist es wichtig, solche Studien ernst zu nehmen und risikoarme Standorte für Anlagen zu prüfen, bevor sie an zentralen Orten mit vielen Kindern installiert werden.
👉 Fazit: Die Studie gibt Anlass zur Vorsicht – nicht zur Panik, aber zur Verantwortung für Kinder und Ihre gesunde Entwicklung.

